Nach der Wiedergewinnung meiner Freiheit begab ich mich sonntags direkt auf
Reisen. Erster Stopp war, nach 19,5 Std. Busfahrt, Puerto Iguazu. Ich schlief
im kalten trockenen Buenos Aires ein und wachte morgens im Bezirk Missiones
auf. Über allem lag dichter Nebel, es war verregnet und die Straßen waren voll
mit rotem Schlamm. Aber es war überall unglaublich grün und die Sonne kam kurze
Zeit später raus. Ich besuchte sofort die argentinische Seite der Wasserfälle.
Auch wenn ich sie schon mal gesehen habe, der Anblick ist immer wieder
umwerfend und beeindruckend.
Zusätzliche Bonbons waren, dass ich dank meiner
argentinischen DNI (Ausweis) nur 50 statt 130 Pesos zahlen musste und, dass
außer einer japanischen Reisegruppe nur relativ wenige Touristen im Park
waren. Dafür dieses Mal umso mehr
neugierige Nasenbären.

Ich lief alle
Wanderwege ab und machte eine Schlauchboot-Tour durch die Nebenflüsse, bei der
ich auch wieder Tukane und Kaimane sehen konnte. Nach diesem sehr netten Start
saß ich also abends in einem Cafe und gerade als sich echte „Urlaubsstimmung“
einstellen wollte, schaue ich auf mein Handy und sehe, dass ich einen Anruf
verpasst habe. Nach Abhören der Mailbox wusste ich, dass es sich um eine
Einladung zu einem Vorstellungsgespräch handelte. Damit begann ein 2tägiges
Martyrium und die Urlaubsstimmung war natürlich vorbei. Den Rest des Abends
versuchte ich, die Firma zu erreichen,
aber vergeblich. Meinen Frust ertränkte ich dann in einem Restaurant, dass ich
noch vom letzten Mal kannte, in einem Liter Bier und teilte meinen
vegetarischen Burger redlich mit 2 Straßenkindern. Der nächste Tag konnte mir
gar nicht schnell genug starten und ich rief die Firma von 8-10 Uhr im 10
Minuten Takt an, hinterließ 3 Sprachnachrichten, aber nix tat sich. Also fuhr
ich zur brasilianischen Seite der Wasserfälle.


Auch die Seite ist immer wieder
sehenswert aber so richtig genießen konnte ich es nicht. Irgendwann sah ich
dann, dass die Firma versucht hatte mich anzurufen (natürlich in den 5 min in denen ich das Handy nicht in der Hand
hatte…). Leider konnte ich weder die Nachricht abhören, noch zurück rufen, da
mein Handy in Brasilien nicht funktioniert, bzw. ich zu wenig auf meiner Prepaidkarte
hatte. Dann ist zu allem Übel das Handy noch komplett ausgefallen. Ist einfach
ausgegangen ohne irgendeinen Grund und ließ sich weder mit Flehen, Fluchen noch
Schlägen dazu bewegen sich wieder einzuschalten. . Ich konnte also nur noch der
Rückfahrt entgegenfiebern. Zurück in Argentinien habe ich dann das blöde Ding
wieder ans Laufen bekommen und mal wieder x Mal versucht die Firma zu erreichen
(nachdem ich erst mal eine halbe Stunde warten musste, bis mein Handy bereit
war vom brasilianischen auf das argentinische Netz umzuschalten). Irgendwann
hat es dann tatsächlich geklappt und ich konnte einen Termin für das Gespräch
am nächsten Tag ausmachen. Glücklich die erste Hürde genommen zu haben, wollte
ich mich auf das Gespräch vorbereiten bzw. herausfinden, wie ich am Besten oder
Schnellsten zu der Firma komme, da sie nicht direkt in Bs As liegt. In dem
Moment fiel in ganz Puerto Iguazu das Internet aus. Manchmal habe ich das
Gefühl jemand hat was gegen meine Pläne hier zu bleiben oder nur im Allgemeinen
gegen mich. Wenigstens der Bus fuhr abends pünktlich zurück nach Buenos Aires.
Am nächsten Tag war ich dann um 13 Uhr zurück und hatte gerade mal genug Zeit
zu duschen, mich bewerbungsfein zu machen, fest zu stellen, dass die Firma am
Arsch der Welt liegt, mit dem Bus 1,5 Std. zu fahren, an der falschen
Haltestelle rausgeschickt zu werden, ein Taxi zu finden und punktgenau zum
Gespräch zu erscheinen . Das Gespräch war auch echt gut. Haken waren wie immer
die Bedenken, ob ich wirklich länger bleiben werde. Echt anstrengend. Wie soll
man eine Firma davon überzeugen? Schön ist ja, dass man hier direkt ein solches
Feedback bekommt. Mal abwarten, ob ich wenigstens in die 2. Runde komme. Viel
Zeit habe ich ja nicht mehr….
Donnerstag ging es dann morgens gleich weiter mit der Reise (Deshalb hatte
ich ja so einen Druck das Gespräch am Mittwoch noch zu schaffen). Um 8 Uhr hob
mein Flieger nach Salta im Norden Argentiniens ab. Nach einem entspannten Flug
mit einem super Blick auf das Bergmassiv landete ich in Salta und machte mich
direkt an die Erkundung der Stadt.



Ich war zwar schon mal dort, konnte mich
aber überhaupt nicht mehr an diese Stadt erinnern. Ich hatte immer mal wieder
schemenhafte Flashbacks wie auf dem Teleferico (der Kabelbahn die auf einen
Berg hinauffährt, von dem man einen super Blick auf die ganze Stadt hat) oder
in einem Museum. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, wir waren damals auch
nur einen Tag in Salta. Dieses Mal habe ich sie mir genauer angeschaut und auch
noch ein paar Touren in die Umgebung gebucht. Um 18:30 h hab ich mich dann sehr
hungrig und müde zur Partymeile geschleppt, um etwas zu essen zu finden. Aber
die ganze Straße, die eine Anreihung von tollen Restaurants, Bars und Discos
ist, war noch komplett geschlossen oder gerade im Öffnen begriffen. Ein Laden
hatte aber zum Glück durchgehend offen und ich musste nicht Hungers sterben.
Alle anderen im Cafe waren gerade mal bei der „Merienda“ mit Kaffee und
Medialunas oder so etwas in der Art. Ich war die Einzige, die sich schon das
Abendessen gönnte. Vor 22 Uhr fangen die Argentinier damit nicht an. Etwas,
woran ich mich auch nach 6 Monaten noch nicht gewöhnt habe. Am Freitag machte
ich dann einen Ausflug zu den Salinas Grandes. Das ist eine Salzwüste ähnlich
wie Uyuni in Bolivien (was ja auch quasi um die Ecke liegt) nur viel kleiner.
Auf dem Weg dorthin hatten wir jede Menge Stopps in netten, kleinen
Bergdörfern. In einem besichtigten wir ein winziges, aber sehr nettes Museum
das hauptsächlich die Kultur eines präkolumbianischen Volkes behandelte, ein
Minendorf im Altiplano in dem wir trotz aller Fleece- und Windjacken gefroren
haben wie die Schneider (auf 4.000 m) und schließlich Purmamarca mit seinen
mehrfarbigen Gesteinsformationen und einem netten Markt. Der Rest der Gruppe
blieb dort über Nacht und ich fuhr mit unserem Guide zurück nach Salta. Unser
Guide war ein sehr witziger Salteño, der sich tatsächlich 4 Sprachen mit Hilfe
von Sprachbüchern und CDs selbst beigebracht hat. Darunter auch Deutsch, das er
sehr gut sprach. Sein Soundtrack zu unserer Tour enthielt auch die volle
Bandbreite deutscher 80er Jahre Musik. Er hatte alles: Nena, Sandra, Falco,
Boney M, Opus, etc. Auf der 2stündigen Heimfahrt versuchte er mich dann davon
zu überzeugen, dass ich einen spanischsprachigen Freund brauche, der mich
verbessern kann, und er eine deutsch sprechende Freundin, die ihn verbessert…. :-)





Am Samstag gab es dann die nächste Tour nach Cachi. Wieder mit dem Auto und
vielen Panorama-Stopps durch nette Bergdörfer und einen Kaktuspark.





Zurück in
Salta fand dann abends leider nicht der Beginn eines großen Gauchofestes statt,
das beide Guides angekündigt hatten, was ein wenig enttäuschend war. Hätte mir
gerne eine Ansammlung von traditionell gekleideten Gauchos und Feuerwerk und
Paraden zu Ehren des Todestages des Befreiers Güemes angeschaut. Aber das
startete erst am Sonntag und da war ich schon lange unterwegs nach Tilcara. Die
Busse dorthin fahren leider nur um 0:30 oder um 7.15. Tilcara ist ein kleines
typisches „Andenörtchen“, das vom Tourismus lebt, auch wenn es nicht in den
Anden liegt. Die Einwohner sind entweder argentinische Hippies oder indigener
Abstammung. Nach meiner Ankunft am frühen Morgen musste ich erst mal mit meinem
kleinen Trolley durch den ganzen Ort über die Schotterpiste rollern und kam mir
vor, wie ein Zootier, da ich hier raussteche wie ein Pickel. Erst später am Tag
kamen die ganzen, meist französischen, Touristen aus ihren Löchern gekrochen,
so dass ich mir nicht mehr ganz so exotisch vorkam. Nach 2 Tagen
„Kaffeefahrten“ konnte ich mich endlich noch einmal selbst bewegen Endlich
wieder laufen und nicht nur den Hintern im Auto platt sitzen. (Das ich das mal sagen würde…:-)) Ich habe mich also gleich auf die Wanderung
begeben zu den Pucara, den Ruinen eines präkolumbianischen Dorfes und dann
weiter zur Schlucht „Garganta del Diablo“. Insgesamt ca. 15 km auf 3.000 m
Höhe. Danach hatte ich dann aber auch erst mal wieder dicke Füße.



Bei den
Gemsenwegen und den steilen Abhängen auf
der Wanderung musste ich dann doch auch des Öfteren daran denken, dass ich
gerade nicht mehr krankenversichert bin… Sollte ich jemals verloren gehen,
sucht mich erst mal auf den entlegensten Trampelpfaden, die Ihr finden könnt… Nach einem super Abendessen (hier gibt es ja
endlich auch mal was anderes als Fleisch, fiese Pizza oder geschmacklose
Nudeln) bin ich dann aber auch nur noch ins Bett gefallen und habe gehörig
gefroren. Da wir auf knapp 3.000 m Höhe sind, ist es morgens und abends/nachts
saukalt und tagsüber hab ich ordentlich geschwitzt und mir nen Sonnenbrand
geholt. Was hier ganz witzig war, ist,
dass keiner Zweifel daran hat, dass ich Argentinierin bin. Werde nie gefragt,
aus welchem Land ich denn bin, sondern von wo aus dem Süden. Weder der Kassierer
aus den Ruinen (wieder nur halber Preis :-)) noch die Hippies, noch der betrunkene Typ der mich auf der Straße voll
gelabert hat, wäre darauf gekommen, dass ich nicht aus Argentinien bin. Das
hält aber nur solange an, bis ich länger reden muss. Dann ist die schöne
Tarnung natürlich dahin. Schade eigentlich…
Am nächsten Tag ging es mit dem Klapperbus zum nächsten Bergdorf Humahuaca.
Sehr nett und idyllisch gelegen bis die Touribusse anrollen. Ich bin zuerst mal
zur Aussichtsplattform gelaufen und dort war es so einsam und so ruhig, dass es
sogar mir schon unheimlich wurde. Nicht mal Vogelgezwitscher, einfach absolute
Stille… Also habe ich mich wieder zurück in den Trubel des Ortes begeben und
was sehe ich dort auf dem Markt? Ein Stück Heimat… (auch noch in der 2. Liga…)

Oben auf dem Monument der Unabhängigkeitshelden hab ich mich dann noch eine
ganze Zeit gut mit ein paar argentinischen Hippies unterhalten und so zutexten
lassen, dass ich ihnen sogar ein Paar Ohrringe abgekauft habe. (Und da sag noch
einer Hippies hätten keine Ahnung von Marketing J) Bevor sie mir aber auch noch Dreadlocks
verpassen konnten, hab ich mich dann verabschiedet und bin wieder zurück nach
Tilcara, wo ich meinen Koffer eingelagert hatte, und dann zurück nach Salta. Am
Busbahnhof habe ich dann gleich ein Ticket für den nächsten Tag Richtung
Paraguay erstanden. Ich sage Richtung, da es mich nur bis Formosa an der Grenze
zu Paraguay brachte. Die bisher schlimmste Busfahrt mit 18 Std . Ich hatte ganz
vergessen, wie das ist, wenn die Busse an jeder Milchkanne anhalten und das
auch über Nacht. Licht an, Lärm, Licht aus, weiterfahren, halbe Stunde später
wieder Licht an, Lärm, Licht aus, weiterfahren… Außerdem mal wieder runter
gekühlt bis zum letzten, überfüllt und furchtbare Filme in voller Lautstärke.
Ich hatte es so vermisst... Um 08:30 landete ich also etwas zerknittert in
Formosa, kaufte mir mein Ticket nach Asunción 4 Std. später und suchte mir erst
mal Frühstück. Es gelang mir sogar ein Käsesandwich ohne Schnitzel oder
Schinken aufzutreiben. Endlich kein Süßkram!! Dass ich auch das mal sagen
würde… Aber ich kann nix Süßes mehr sehen. Frühstück besteht hier ja, wenn
überhaupt, höchstens aus Medialunas (einer Art süßem Croissant) & evtl.
Brot mit Dulce de leche (einer an sich leckeren Karamellcreme; quasi das
Nutella Argentiniens). Aber das jeden Tag lässt einem mit Sicherheit irgendwann die Zähne ausfallen oder man
entwickelt eine schwere Diabetes.
Der Grenzübergang zu Paraguay war entspannt und auch mein Hostel fand ich
problemlos mit Hilfe der Ansage der Jungs aus dem Stadtbus, wann ich aussteigen
musste. Für Asunción hatte ich leider
nur ein paar Stunden, aber das reichte auch irgendwie. Es war wie ausgestorben.
Ich war froh dass ich noch etwas zum Abendessen fand, denn gegen 19:30 wurden
überall die Bürgersteige hochgerollt. Ich kann mich erinnern das Asunción tot
war, aber so…? Den Grund dafür erfuhr ich dann am nächsten Tag bei Sabine und
Thomas. Es lief gerade der Prozess der Abwahl des paraguayischen Präsidenten.
Deshalb blieb wohl alles drinnen.
Aber um zu den Beiden zu gelangen, musste ich erst mal am nächsten Morgen
um 6 Uhr den NASA Bus nach Filadelfia nehmen.
Nach 8 Stunden über die Transchaco Straße war ich dann endlich am Ziel
nach insgesamt 48 Std. von Salta bis Filadelfia. Dort wurde ich dann nicht nur
sehr herzlich von Sabine und Thomas empfangen, sondern auch von ihren 2 Hunden,
5 Katzen, 5 Papageien, 5 Wasser- und diverse Landschildkröten und natürlich
nicht zu vergessen Bubi, dem Wasserschwein. Bubi ist der absolute Hammer.
Stellt Euch ein Meerschweinchen mit ca. 60 kg oder mehr auf der Couch vor.
Leider nicht ganz so kuschlig wie ein Meerschwein, dafür aber umso lustiger.



Am
ersten Tag war vom legendären heißen Chaco leider nichts zu merken, so dass wir
den Tag drinnen verbrachten. Anstelle
der sonst gängigen 40 Grad und brennender Hitze, herrschte gerade tatsächlich
mal Winter mit 16 Grad und Regen, was denn auch direkt die umliegenden Straßen
in Schlammpisten verwandelte. Am nächsten Tag war es aber wieder sonnig und
warm, so dass wir zur Estancia fahren konnten. Dort erwartete uns eine riesige
Herde Rinder, noch mehr Hunde, Katzen, Schweine, Ziegen und Pferde. Alles im
Trockenwald und mit jeder Menge Naturschutzgebiet, da jeder Besitzer hier 1/3
seiner Farm als Naturschutzgebiet belassen muss. Sabine und Thomas haben 2/3
des Land unberührt gelassen, so dass wir viel Fläche hatten, auf der wir
fleißig nach Tieren Ausschau halten und rum wandern konnte. Es gab auch jede
Menge Spuren von Pumas und Tapiren, aber leider hat sich keiner gezeigt. Auch
kein Jaguar, der hier in der Gegend durchaus noch gängig ist. War trotzdem toll
dort und wir hatten viel Spaß beim Barbecue über dem Lagerfeuer mit der
Familie, die auf der Estancia arbeitet. Natürlich war ich als „argentinischer“
Vegetarier das Hauptziel des Spotts. Da es dort keinen Strom gibt, konnten wir
auch ausgiebig den unglaublichen Sternenhimmel der Südhalbkugel bewundern, der
mich schon in Australien immer wieder fasziniert hat. Die Faszination hielt aber
bei allen nur so lange an, bis uns die Kälte die unweigerlich mit der
Dunkelheit kommt, so langsam in die Betten trieb. Das war so gegen 21:30 Uhr.
Tja, das gesunde Landleben :-)



Der Präsident war am Freitag tatsächlich mit großer Mehrheit abgewählt
worden, aber zum Glück blieb es im Land ruhig. Lediglich die linken
Nachbarländer (Argentinien, Venezuela, Bolivien, etc.) regten sich auf, dass es
ein unrechter Staatsstreich gewesen wäre.
Den Samstag verbrachten wir den halben Tag auf der Estancia und den Rest in
Filadelfia. Ich fand es auf jeden Fall faszinierend, was die zwei alles über Natur hier wissen und
mit wie viel Liebe sie an alles rangehen, sowohl die Viehzucht, als auch ihre
Umwelt- und Filmprojekte.
Sonntag machten wir noch einen Ausflug in die nähere Umgebung zu ehemaligen Salzlagunen, die sich allerding
durch die Regenfälle der letzten Monate zu Süßwasserseen gewandelt haben. Das
gilt auch für die umliegenden Viehweiden, die jetzt wohl für mindestens ein
Jahr unter Wasser stehen.
Trotzdem hat sich der Ausflug besonders gelohnt. Wir
haben Kaimane und Wasserschlangen in einem „Badesee“ gesehen („Die tun nix und
sind auch nur leicht giftig…“), jede Menge Wasservögel, einen Ameisenbär,
Gürteltiere und als wir schon wieder zuhause in Filadelfia waren, konnten wir
auch noch wilde Affen im Garten mit Bananen füttern. Was für ein Tag.
Unglaublich!






Sonntag Abend hieß es dann wieder Abschied nehmen und raus aus der
deutschen Mennoniten Kolonie, zurück in die Zivilisation. In Bussen und Stunden
heißt das: 8 Stunden von Filadelfia nach Asunción, 5 Std. von Asunción bis
Resistencia, 8 Std. von Resistencia bis Santa Fe, dort ein paar Stunden in
einer Bahnhofsabsteige pennen und am nächsten Morgen 3 weitere Std. im Bus bis
nach San Jorge, wo mich Martin abholte.
Martin ist ein argentinischer Triathlet, den wir damals auf der Reise
kennen gelernt hatten, und der professionell Ironman läuft, schwimmt und
radelt. Er zeigte mir seinen Heimatort und wir verbrachten viel Zeit mit seinen
Freunden und Mate trinken.
Nach so viel Entspannung bin ich jetzt wieder zuhause in Buenos Aires
angekommen.
LG
Britta